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Corinna Watterlohn

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Virtuelle Online-Galerie

 

Heute möchte ich Euch wieder mitnehmen in die virtuellen Räume meiner neuen Online Galerie.

 

Zu Zeiten von Corona muss man eben auch mal andere Wege gehen. Einerseits sind sie fremdartig, andererseits bieten sie einem aber auch Chancen zu neuen, alternativen Möglichkeiten.

Das kulturelle Leben liegt derzeit fast immer noch brach…

Dabei halte ich gerade in diesen Zeiten Kunst für eine starke Kraftquelle!

 

Daher freue ich mich sehr, Euch auf diesem Wege meine Kunst ein wenig näher zu bringen. Die virtuellen, geschmackvollen Räume bieten nicht nur meinen Kunstwerken einen ansprechenden Rahmen, sie zeigen auch andersherum wie sehr Kunst Räume bereichern kann. Aber es geht in meinen Werken nicht um die Dekoration von Räumen. Vielmehr möchte ich EUCH mit meinen Werken inspirieren und anregen zur Selbstreflexion. Emotionen ausdrücken und wecken ist mein Anspruch. Dabei können die Werke auch gerne polarisieren… ein Grund mehr zu Reflexion!

 

Die Kunstwerke sind passend im Größenverhältnis den Räumen und ihrer Einrichtung angepasst. So könnte also das Kunstwerk im Realen auch bei Euch an der Wand aussehen und wirken. Aber Kunst muss vor allem eines: Berühren!

 

Bei Interesse an einem meiner Werke, dürft Ihr mich natürlich gerne kontaktieren.

 

Das heutige Kunstwerk, das ich Euch vorstellen möchte :

 

 

Go ahead, Acryl auf Leinwand, 80x80 cm, 2017  (unter "Werke/intense" kann das Gemälde auch näher betrachtet werden)

 

"Hat nicht jeder von uns dunkle Schatten in der Vergangenheit? Was auch immer wir erlebt haben oder erleben... das Leben ist zu wertvoll, daran zugrunde zu gehen. Haben wir die Kraft, die Schatten hinter uns zu lassen. Blicken wir nach vorne und gehen wir mutig voran! Nehmen wir Haltung an!

Die personifizierte Hand soll uns in Ihrer Anmut und Eleganz auffordern, das Leben mit einer gewissen Leichtigkeit zu nehmen. Anzunehmen wie es ist und das Beste daraus zu machen. Jeder auf seine Weise. Machen wir uns auf den Weg, egal was hinter uns liegt. Go ahead!"

 

 

 

Archiv

 

 

 

Fragile, Öl auf Leinwand, 200x150 cm

 

"Eine offene, ästhetisch anmutende, elegante Hand befindet sich im Zentrum des Kunstwerks. Allein für sich, überdimensional groß steht sie als Symbol für das Leben. Sie versperrt sich nicht… sie ist einladend geöffnet, fast zum Zugreifen plastisch. Das Leben ist ein Angebot an uns, es anzunehmen, die Schönheit zu erkennen, das Beste daraus zu machen!

Und doch birgt auch das Leben unschöne Seiten, Erfahrungen, und Erlebnisse. Unser Dasein ist ebenso angreifbar und verletzlich. Der Hintergrund unterstreicht mit seinen vielen Schichten an herunterlaufender Farbe diese Zerbrechlichkeit und weckt mit seiner gezielten Farbwahl mitunter für Assoziationen an Blut.

Es soll dem Betrachter überlassen sein, dieses Kunstwerk für sich positiv oder negativ zu deuten."

Hingabe, Acryl auf Leinwand, 100x140 cm

 

"Eine scheinbar schwebende Frau, nackt, die Arme und Beine sind entspannt und hängen hinunter. Der Oberkörper ist nach oben gerichtet, so als würde es ihn nach oben ziehen. Wohin? Ins warme Licht? Die warmen Gelb- und Rottöne der oberen Bildhälfte geben das Gefühl einer positiven Stimmung.

Sich etwas oder jemandem hingeben… mit Leidenschaft sich ganz und gar auf etwas einlassen. Eins sein mit dem „Was“ und „Wie“! Nicht „Warum“. Völlig und bedingungslos,… vielleicht bis hin zur Selbstauflösung? Hingabe als bewusste, gewollte Entscheidung… bedeutet, eine tiefe innere Zufriedenheit und Glück zu empfinden, für eine Sache oder eine Person.

Der schwebende Körper nimmt die Farben des warmen Hintergrundes an. Zum Licht, dem vielleicht sogar Göttlichen zugewandt, verschmilzt er nahezu mit ihm.

Die blockartigen Pinselstriche, ähnlich wie ein Raster, werden aufgebrochen und lösen sich auf. Muster und Zwänge ziehen sich durch unser Leben, diese zu durchbrechen oder aufzulösen, erfordert Bewusstsein, Mut, und Hingabe um mit sich „Eins“ zu sein. Dabei ist unwesentlich „Wer“ sich hingibt. Daher ist auch im Werk kein Gesicht dargestellt, sondern die Person ist auch mit dem Kopf dem Licht zugewandt.

Der dem Licht abgewandte Teil des Körpers zeigt sich in kalten Farben mit grobem Pinselstrich. Die Farben sind nicht mehr deckend sondern lasierend. Es entsteht der Eindruck einer leeren Hülle. Sinnlosigkeit bis hin zur Bedeutungslosigkeit machen sich breit: Die Auflösung der Gliedmaßen und die laufende Farbe unterstreichen die Fragilität.

Der gegenstandslose Hintergrund unterstreicht die Dramatik durch den gezielten Hell-Dunkel-Kontrast sowie Warm-Kalt-Kontrast der Farben. Sich hingeben, sich fallen zu lassen, birgt immer auch die Gefahr, ausgenutzt zu werden und vielleicht auch tief zu fallen. Die Dunkelheit und Tiefe am unteren Bildrand lässt die Ungewissheit und die Gefahr erahnen."

 

 Glance, Öl auf Leinwand, 200x130 cm, 2020

 

 

"Zwei Personen, vielmehr zwei Gesichter die in Beziehung treten… miteinander und mit dem Betrachter.

Das linke Gesicht blickt die rechte Person an; ruhig, vertraut und dennoch distanziert. Ist die Person auf der Suche… nach Antworten… oder vielleicht nach sich selbst?

Unmittelbar fällt der Blick des Betrachters auf das rechte Gesicht. Dieses schaut den Betrachter mit direktem Blick an: Klar, bestimmt… oder fragend? Fast so als würde es den Betrachter nach Antworten auffordern. Oder Antworten liefern?

Man könnte meinen, das linke Gesicht erblickt sich selbst im Spiegelbild. Aber wieso ist dieses klarer und leuchtender? Vielleicht gibt es eine Selbsterkenntnis?

Und dennoch verhüllt die verlaufende Farbe die Gesichter und gibt dem Betrachter den Blick nicht frei. Als Schutz? Soll etwas verborgen bleiben? Andererseits haftet an der runterlaufenden Farbe etwas sehr fragiles. Zerbrechlichkeit oder Vergänglichkeit? 

Oder geht es doch nur um die Thematisierung der Kommunikation? Oder gar um das Thema Corona?

Die Blicke sind schweigend und doch ausdrucksstark.

Es gibt viele Möglichkeiten dieses Kunstwerk zu deuten. Umso mehr soll es den Betrachter zur eigenen Reflexion auffordern."

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